Pressemitteilung:

  • Hagen, 27. November 2017

Sozialticket: Die schwarz-gelbe Politik der sozialen Kälte trifft viele Hagener BürgerInnen

Wahlkreis 10 Wehringhausen-West

Claus Rudel, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Hagen
Wolfgang Jörg

Wolfgang Jörg MdL
Mit der Entscheidung zur Abschaffung des Sozialtickets zeigt die schwarz-gelbe Landesregierung, dass sie keine Politik für die Lebensrealität der Bürgerinnen und Bürger in NRW macht. Von der Beendigung des attraktiven Angebots, das 2011 von der rot-grünen Landesregierung eingeführt wurde, sind in ganz NRW rund 300.000 Menschen betroffen.

Die Hagener SPD hat vor kurzem in ihrem Positions-Papier einen Vorschlag zur Verbesserung und zum sozial ausgeglichenen ÖPNV vorgestellt, der in eine andere Richtung geht: Sozial, gerecht und ausgewogen. „Damit wollen wir erreichen, dass gerade die Menschen mit einem kleinen Geldbeutel in unserer Stadt mobil sind. Dazu gehört auch das Sozialticket“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Claus Rudel.

„Unsere Mitmenschen mit geringem Einkommen werden damit aus dem gesellschaftlichen Leben unserer Stadt ausgeschlossen. Mobilität ist ein Schlüssel zur Partizipation“ kommentiert der Hagener Landtagsabgeordnete Wolfgang Jörg (SPD) die Entscheidung der Mitte-Rechts-Regierung. Nun wird das Sozialticket spätestens 2020 vom Markt verschwinden. Wer auf der einen Seite 139 neue höhere Beamtenstellen für seine eigene Regierung schafft, Steuereinnahmen in noch nie gekannter Höhe einkassiert und gleichzeitig das Sozialticket abschafft, zeigt sein wahres unsoziales Gesicht.