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Meldung:
Hagen, 02. September 2011
AfA-Betriebsgruppe ENERVIE
Atomenergie darf keine Option mehr sein!
Zur aktuellen Entscheidung der Bundesnetzagentur:

Wahlkreis 10 Wehringhausen-West
Claus Rudel, Vorsitzender der AfA-Betriebsgruppe ENERVIE
Die AfA-Betriebsgruppe ENERVIE in der SPD Hagen begrüßt ausdrücklich die aktuelle Entscheidung der Bundesnetzagentur, wonach keines der abgeschalteten Atomkraftwerke bis 2013 als sogenannte „Kaltreserve“ in Bereitschaft gehalten werden soll.

Die Pläne eines der stillgelegten Atomkraftwerke als Kaltreserve für Versorgungsengpässe betriebsbereit zu halten, sind „sowohl aus technischen als auch aus wirtschaftlichen Gründen inakzeptabel und daher zu Recht abgelehnt worden“, so Claus Rudel als Vorsitzender der AfA-Betriebsgruppe. Ein Kernkraftwerk als Kaltreserve hätte nach Schätzung der Bundesregierung 50 Millionen Euro pro Jahr gekostet.

Das weitere Vorhalten von Kernenergie, sei es auch nur als Kaltreserve, hätte darüber hinaus auch eine politisch falsche Signalwirkung gehabt. „Denn das hätte den notwendigen zukunftsorientierten Ausbau und die Förderung erneuerbarer Energiequellen ausgebremst“, mahnt der stellvertretende AfA-Betriebsgruppenvorsitzende Mark Krippner.

Gleichzeitig ist für eine sichere Energieversorgung neben dem konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien anstelle von atomarer Kaltreserve auch der Neubau von hocheffizienten Kraftwerken politisch und finanziell zu fördern befindet die AfA-Betriebsgruppe. In diesem Zusammenhang weist die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen darauf hin, dass der Auf- und Ausbau erneuerbarer Energien neue Arbeitsplätze schafft und vorhandene zukunftsfest macht. Allein die ENERVIE-Gruppe beabsichtigt in diesem Zukunftsmarkt Millioneninvestitionen in der Region zu tätigen, beispielsweise durch Beschlüsse für den Ausbau von Windenergie sowie die Planung eines neuen Pumpspeicherkraftwerkes.
„Dass diese kommunalen Zukunftsinvestitionen durch die aktuelle Bekanntgabe der Bundesnetzagentur nicht konterkariert werden, ist eine kluge Richtungsentscheidung. Denn Atomenergie darf keine Option mehr sein!“, so Rudel und Krippner abschließend.

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