Archivierte Meldungen

Januar 2008

"Leistungen sollen sich endlich lohnen"

Der Vorschlag des Vize der Gebäudewirtschaft Hagen (GWH), Volker Bald, das "Leistungsentgelt" einfach an den Krankenstand zu koppeln, ist mal wieder typisch. Hier macht es sich jemand hinter seinem Schreibtisch etwas zu einfach.

Statt das häufigere Aufkommen gelber Scheine bei den Reinigungskräften in aller Öffentlichkeit zu kritisieren, sollte er erst einmal hinterfragen, warum das überhaupt so ist. Dafür müsste er sich allerdings mit den Betroffenen an einen Tisch setzen, was übrigens die Pflicht eines verantwortungsbewussten Vorgesetzten wäre.

Die Arbeit der Reinigungskräfte mit der aller anderen städtischen Beschäftigten zu vergleichen und aufzurechnen, ist unüberlegt und unpassend. Jemand, der acht Stunden täglich in seinem Büro sitzt und seinen Job erledigt, "leistet" ja wohl etwas anders und meist bequemer seine Arbeit als jemand, der anschließend Büros und Flure unter teilweise enormen zeitlichen Druck wischen muss. Kann es nicht vielleicht sogar sein, dass der höhere Krankenstand unter den Reinigungskräften vielleicht auch deshalb zustande kommt?

  • Pressemitteilung · Hagen · Donnerstag · 24.01.2008 · Weiterlesen »

"Notfalls Fördergelder zurückfordern!"

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im SPD-Unterbezirk Hagen ist entsetzt über die Art und Weise, wie NOKIA in Bochum mit ihren Beschäftigten umspringt. "Wir erklären uns solidarisch mit den Mitarbeitern", so Homm. Und: "Das Verhalten der Nokia-Verantwortlichen ist ein Skandal. Erst werden Fördergelder von Bund und Land - insgesamt 88 Millionen aus öffentlichen Mitteln - bedenkenlos eingesackt, dann mit der Arbeitskraft aller Mitarbeiter in den vergangenen Jahren dicke Gewinne gemacht, trotzdem wird in Bochum nun ein profitabler Standort dichtgemacht und dann wird der 'Umzug' nach Rumänien wohlmöglich noch aus EU-Mitteln gefördert."

René Röspel für Vorsitz des Ethikbeirates vorgeschlagen

René Röspel
Der heimische MdB René Röspel ist von der SPD-Bundestagsfraktion einstimmig für den Vorsitz des neuen Ethikbeirates des Bundestages vorgeschlagen worden. Röspel war bereits in der vergangenen Legislaturperiode Vorsitzender der Enquete-Kommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“. Der 43-jährige Biologie gilt seit Jahren als ausgewiesener Forschungs- und Ethikexperte.
Mit dem neuen Parlamentarischen Beirat für Fragen insbesondere der Lebenswissenschaften richtet das Parlament erstmals ein ständiges Gremium zur Bearbeitung von ethisch umstrittenen Problemfeldern ein. Eng zusammenarbeiten wird der Beirat mit dem nur mit Sachverständigen besetzten Deutschen Ethikrat, der ebenfalls Anfang 2008 neu eingesetzt wird.

  • Pressemitteilung · Hagen/Berlin · Freitag · 18.01.2008 · Weiterlesen »

Landesregierung vernichtet Arbeitsplätze in Hagen

Wolfgang Jörg
Die schwarz-gelbe Landesregierung vernichtet einmal mehr Arbeitsplätze in Hagen. Nach dem Institut für Qualifizierung und dem Landesbetrieb Straßenbau ist nun das Staatliche Umweltamt (StUA) mit ca. 170 Beschäftigten an der Reihe. Das Labor mit insgesamt 52 Arbeitsplätzen ist nach Lippstadt verlagert; 25 Mitarbeiter sind im Rahmen der Kommunalisierung zu den Kreisen und kreisfreien Städten versetzt. Die restlichen knapp 100 Beschäftigten verbleiben bei der Bezirksregierung, wechseln aber voraussichtlich zu den Standorten Arnsberg, Dortmund oder Siegen.

  • Pressemitteilung · Hagen · Dienstag · 15.01.2008 · Weiterlesen »

Unternehmen unterschätzen ihre Mitarbeiter

Viele Unternehmen in Deutschland setzen noch viel zu wenig auf ihre Mitarbeiter um erfolgreich zu wirtschaften. "Will ein Unternehmen Erfolg haben, braucht sie motivierte und zufriedene Mitarbeiter. Eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur mit zufriedenen, engagierten Beschäftigten birgt sehr große Chancen für den Firmenerfolg im nationalen und internationalen Wettbewerb. Das haben viele Unternehmen noch nicht begriffen", so Gerd Homm, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen im SPD-Unterbezirk Hagen.

  • Pressemitteilung · Hagen · Dienstag · 15.01.2008 · Weiterlesen »

Unterschiedliche Vergabepraxis bei den umstrittenen Kopfnoten führt zu Ungerechtigkeiten und Willkür

"Die unterschiedliche Vergabepraxis der nordrhein-westfälischen Schulen bei den umstrittenen Kopfnoten zeigt, wie unsinnig das Vorhaben von Schulministerin Sommer ist", erklärte Ute Schäfer, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, heute in Düsseldorf zu aktuellen Medienberichten. "Ziffernnoten für das Arbeits- und Sozialverhalten sind nicht nur pädagogischer Humbug, sondern führen auch zu Ungerechtigkeiten und Willkür. Wir teilen deshalb die Auffassung der Kirchen, der Landessschülervertretung, vieler Schulen und Eltern, dass die wichtige und richtige Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens in Form von Noten nicht sinnvoll ist, weil sie keine differenzierte Aussagekraft haben. Arbeits- und Sozialverhalten wie Zuverlässigkeit, Selbstständigkeit, Verantwortungsbereitschaft, Team- oder Konfliktfähigkeit lassen sich nicht in Noten fassen. Dafür bedarf es vielmehr einer differenzierten Beurteilung in Berichtsform, die im rot-grünen Schulgesetz bereits verankert war."

  • Pressemitteilung · Düsseldorf · Dienstag · 15.01.2008 · Weiterlesen »

Schließung des Nokia Werks Bochum ist ein schwarzer Tag für NRW

Die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Hannelore Kraft, hat die Entscheidung von Nokia, ihre Produktion in Nordrhein-Westfalen einzustellen, als schwarzen Tag für Bochum, das Ruhrgebiet und Nordrhein-Westfalen insgesamt bezeichnet. "Vor allem für die 2.300 direkt bei Nokia betroffenen Mitarbeiterinnern und Mitarbeiter und Ihre Familien sowie die vielen Beschäftigten in den Zulieferunternehmen ist es ein schwerer Schlag. Sie sind trotz ihrer hervorragenden Arbeit und ihres Einsatzes die Opfer einer globalen Unternehmensstrategie, auf die sie keinen Einfluss haben. Dieser Rückschlag macht deutlich, wie zerbrechlich die wirtschaftliche Erholung in NRW ist. Es ist eine dauerhafte und nachhaltige Wirtschaftspolitik der Landesregierung zur Unterstützung notwendig", erklärte Kraft in Düsseldorf.

  • Pressemitteilung · Düsseldorf · Dienstag · 15.01.2008 · Weiterlesen »

Rentner vom Aufschwung abgehängt

Deutschlands Rentner sind abgehängt von der positiven Konjunkturentwicklung. Keine andere Bevölkerungsgruppe ist in den vergangenen Jahren stärker zur Kasse gebeten worden, so Homm. Ein Rentner mit normalen 1200 Euro Rente hat seit 2004 monatlich real rund 230 Euro weniger im Geldbeutel (Aussage die VdK-Vorsitzende Ulrike
Mascher). Dem entspricht im Jahr ein Verlust von mehr als anderthalb gesetzlichen Monatsrenten. Nach einer Studie vom statistischen Bundesamt sind in Deutschland 15 Prozent der Rentner und 28 Prozent der Rentnerinnen armutgefährdet.

  • Pressemitteilung · Hagen · Mittwoch · 02.01.2008 · Weiterlesen »